Astrid Deuber-Mankowsky zu Phänomenen wie Lara Croft

24. Juni 2002, 12:37
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Die Arbeitsgruppe Philosophische Frauenforschung am Institut für Philosophie [mit Unterstützung des Wiener Philosophinnen Clubs und in Zusammenarbeit mit dem Gender-Kolleg und der HUS-Fakultätsvertretung der Universität Wien] lädt zum zweiten Vortrag im Sommersemester 2002.

Astrid Deuber-Mankowsky, Humboldt-Universität Berlin, spricht zum Thema

"Diffraction statt Reflection. Methodische Überlegungen zur Deutung von Phänomenen wie Lara Croft"

"Phänomene wie Lara Croft stellen uns vor neue epistemologische Herausforderungen. An Donna Haraways Unterscheidung von Diffraction und Reflection anknüpfend möchte ich einen methodischen Vorschlag formulieren, wie man sich aus feministischer Perspektive Phänomenen wie Lara Croft nähern kann, ohne sich in die Fänge der Unterscheidungen von Virtualität/ Realität zu verstricken. Statt für eine bestimmte politische Position zu optieren, möchte ich dafür plädieren, die Frage nach (politischer) Handlungsfähigkeit mit der Frage nach Wahrnehmungsfähigkeit zu verbinden."

_________________________________________ Astrid Deuber-Mankowsky, M.A., Dr. phil., ist Wissenschaftliche Assistentin am Kulturwissenschaftlichen Seminar der Humboldt-Universität zu Berlin. Veröffentlichungen u.a.: Der frühe Walter Benjamin und Hermann Cohen. Jüdische Wert, Kritische Philosophie, vergängliche Erfahrung, Berlin 2000; Lara Croft. Modell, Medium, Cyberheldin, Frankfurt a.M. 2001. Mithrsg. der Zeitschrift Die Philosophin. Forum für feministische Theorie und Philosophie.
(red)

Donnerstag, 27. Juni 2002, 18.30 Uhr
Institut für Philosophie, Universität Wien, NIG, Universitätsstraße 7 / 3. Stock, Hörsaal 3 D
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