WSG Swarovski Wattens/Wacker Tirol

25. Juni 2002, 14:15
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Neue Spielgemeinschaft mit Regionalliga-Rekordbudget - Löw soll gehalten werden

Innsbruck - Der neugegründete FC Wacker - Nachfolger von Österreichs Fußball-Meister FC Tirol - hat mit WSG Wattens einen Partner für eine Spielgemeinschaft gefunden. Wie am Sonntag bei einer Pressekonferenz in Innsbruck bekanntgegeben wurde, wird WSG Swarovski Wattens/Wacker Tirol seine Spiele in der Regionalliga West im Tivoli neu bestreiten.

"Oberste Priorität hatte, dass der Verein wieder in Innsbruck spielt. Damit wird auch das Stadion wieder genutzt", erklärte Sportlandesrat Günther Platter. Gründe für die Spielgemeinschaft mit Wattens waren die gemeinsame Vergangenheit in den erfolgreichen 70er-Jahren, die Kooperation im vergangenen Jahr und die geographische Nähe.

Löw denkt nach

Bis Mittwoch oder Donnerstag nächster Woche soll ein neuer Präsident gefunden werden, Joachim Löw möchte man als Sportdirektor oder Trainer unbedingt halten. Der Deutsche, der von der Bundespolizei wegen der FC Tirol-Affäre vernommen wurde, erbat sich vor einem Heimat-Aufenthalt einige Tage Bedenkzeit. "Sein Engagement hätte Symbolwirkung für ein ganzes Land", meinte Platter.

So hofft man neben der Unterstützung der Wirtschaft (TIWAG und Tirol-Milch) auch einige Spieler des FC Tirol anlocken zu können. Das Budget wird für einen Regionalliga-Verein jedenfalls Rekord-Höhe erreichen. Die Spielgemeinschaft soll allerdings nur ein Jahr dauern, bei einem Aufstieg in die Erste Division würde Wacker Tirol diesen Platz einnehmen. Wattens (die Unabhängigkeit soll unbedingt gewahrt bleiben) würde sich wieder ausklinken. (APA)

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