Portugiesische Parlamentarier angeblich von spanischer Polizei misshandelt

22. Juni 2002, 16:44
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Auch Journalisten sollen verprügelt worden sein - An Grenze abgewiesen

Lissabon - Zwei portugiesische Parlamentarier sind nach eigenen Angaben auf dem Weg zum EU-Gipfeltreffen in Sevilla von spanischen Polizisten verprügelt worden. Die Abgeordneten Francisco Loua und Miguel Portas vom Block der Linken (BI) hatten am Samstag zusammen mit Landsleuten in einem Konvoi von acht Bussen nach Sevilla fahren wollen. Dort wollten sie an einer Kundgebung gegen die EU-Politik teilnehmen.

Auch mehrere portugiesische Journalisten seien von den Beamten misshandelt worden, berichteten die Abgeordneten in Lissabon. Die Polizei habe den Konvoi nahe der Grenze gestoppt und zur Umkehr nach Portugal gezwungen. Die Abgeordneten betonten, sie hätten sich als Parlamentarier ausgewiesen. Zudem sei die Kundgebung in Sevilla, an der sie teilnehmen wollten, von den Behörden genehmigt gewesen. (APA/dpa)

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