FPÖ kritisiert Kassen

22. Juni 2002, 12:17
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Pumberger: Betreiben "parteipolitische Polemik"

Wien - Die FPÖ bleibt im Streit um das aktuelle Krankenkassen-Paket hart. Gesundheitssprecher Alois Pumberger meinte am Samstag in einer Aussendung, erstmals seit Bestehen der Kassen verließen diese unter dem Druck der SPÖ den Gedanken der Solidarität und betrieben "parteipolitische Polemik". Beachtlich sei allerdings, dass der Chef der Oberösterreichischen Kasse, Helmut Oberchristl seinem Wiener Kollegen und SP-Kollegen Franz Bittner nicht traue und befürchte, die "Solidaritätszahlungen" nicht zurück zu erhalten.

Aus Sicht Pumbergers sind solche Befürchtungen ohnehin unbegründet. Denn in der 60. ASVG-Novelle sei gesetzlich festgelegt, dass die Darlehen der so genannten "reichen" an die "armen" Kassen ab dem Jahr 2005 verpflichtend inklusive Verzinsung zurückzubezahlen seien. Kritik übt der Gesundheitssprecher auch an Vorschlägen, sich die benötigten Finanzmittel am Kapitalmarkt zu besorgen. Verdienen würde dabei die Bank, bezahlen dürfe es der Patient, so Pumberger.(APA)

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