Meinungsverschieden- heiten: DSF-Geschäftsführer Gebert geht

21. Juni 2002, 20:26
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Kirch-Tochter weiter zum Verkauf

Marketing-Geschäftsführer Thomas Gebert wird Ende Juni das zur Kirch-Gruppe gehörenden defizitäre Deutsche Sportfernsehen (DSF) verlassen. Der 37-Jährige scheide auf Grund unterschiedlicher Auffassungen hinsichtlich der Geschäftspolitik aus, teilte DSF am Freitag in München mit. Nun wolle sich der gebürtige Mainzer, der 1999 in den TV-Sender eintrat, einer neuen Herausforderung stellen. Das DSF, das seit Jahren Verluste schreibt, steht bei der in Insolvenz befindlichen KirchMedia zur Disposition.

Branchenkreisen zufolge soll die 100-prozentige Kirch-Tochter nur dann bei KirchMedia verbleiben, wenn die Kerngesellschaft der Mediengruppe die Lizenzrechte an der Fußball-Bundesliga wieder erhält. DSF will früheren Angaben zufolge 2003 wieder in die Nähe der Gewinnzone kommen. Dafür sollen rund ein Viertel der 400 Stellen abgebaut und die Redaktionskosten von 100 bis 120 Millionen Euro jährlich um bis zu 15 Prozent verringert werden. (APA/Reuters)

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