Promillegrenzen und Tempolimits

21. Juni 2002, 07:42
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Urlaub im Ausland: "Bleifuß" nur noch auf deutschen Autobahnen erlaubt

Wien - Wer mit dem Auto ins Ausland fährt, sollte sich neben der Fahrtroute auch die Verkehrsbestimmungen einprägen. Werden Tempolimits oder Promillegrenzen überschritten, kann die Urlaubskasse kräftig geleert werden. Zusammen mit dem ÖAMTC hat die APA eine Übersicht über die wichtigsten Grenzen zusammengestellt.

Weitgehend einheitlich sind die Geschwindigkeitslimits im Ortsgebiet. Bis auf zwei Ausnahmen gilt überall in Europa Tempo 50. In England und Irland darf in Städten nur mit maximal 48 km/h gefahren werden, in griechischen Städten sind es sogar nur 40 km/h. Flott geht es in der Slowakei zu, 60 km/h sind erlaubt.

Außer in Österreich und Deutschland gilt auf Freilandstraßen nirgends Tempo 100. In allen anderen europäischen Ländern liegt die erlaubte Höchstgeschwindigkeit bei 80 oder 90 km/h. Die Schweden erlauben nur 70 km/h.

90 km/h auf Norwegens Autobahnen

Mit dem "Bleifuß" darf man nur noch auf deutschen Autobahnen unterwegs sein. 130 km/h gelten als Richtgeschwindigkeit, theoretisch darf das Auto "ausgefahren" werden. Auf vielen Autobahnabschnitten gelten aber individuelle Beschränkungen. Im Schnitt gilt in Europa eine erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 110 bis 120 km/h. Langsamer geht es auf Norwegens Autobahnen zu, nur 90 km/h sind erlaubt.

Ein paar Gläschen Wein oder ein Krügel Bier zum Essen kann gefährlich werden, wenn sich Urlauber danach ans Steuer setzen. Nur in Italien, der Schweiz, Luxemburg, Irland und Großbritannien gilt noch die 0,8 Promille-Grenze. Kein Tropfen Alkohol vor der Fahrt darf in Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Rumänien und Malta getrunken werden. Sonst gelten meist wie in Österreich 0,5 Promille als Obergrenze, in Norwegen, Schweden und Polen sogar nur 0,2. (APA)

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