Internet Explorer setzt sich endgültig gegen Netscape durch

21. Juni 2002, 08:24
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Studie: Nicht einmal jeder zehnte deutschsprachige User setzt noch Netscape ein

Microsoft hat sich mit seinem Browser Internet Explorer offensichtlich endgültig gegen den einstigen Marktführer Netscape durchgesetzt. Nicht einmal jeder zehnte deutschsprachige Internet-Nutzer (9,1 Prozent) setzt heute noch den Netscape Navigator ein, teilte das Marktforschungsinstitut Fittkau & Maaß am Donnerstag in Hamburg mit. Dagegen verwenden 89,3 Prozent mittlerweile eine Version des Microsoft Internet Explorer.

Vollständig umgekehrt

Nach sechs Jahren hat sich damit das Verhältnis vollständig umgekehrt. Anfang 1996 war der Navigator des damaligen Marktführers bei 88,1 Prozent der Nutzer der favorisierte Internet-Browser, nur 3,3 Prozent gaben Microsofts Internet-Explorer den Vorzug.

"Browser-Krieg"

Die Konkurrenten Microsoft und Netscape hatten sich in den vergangenen Jahren einen erbitterten Kampf um Marktanteile geliefert. Einer der Väter von Netscape, Marc Andreessen, erklärte Ende vergangener Woche den "Browser-Krieg" für beendet. Angesichts der Marktdominanz von Microsoft sei es unwahrscheinlich, dass sich an der jetzigen Marktaufteilung etwas zum Vorteil für Netscape ändern werde.(APA/dpa)

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