Gewerkschafter auf der Demonstration der Exekutive

20. Juni 2002, 19:39
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"Wir, die Gendarmen dieser Republik, befürchten, dass wir sehr bald unseren ureigensten Aufgaben nicht mehr nachkommen können. Die Sicherheit unserer Bevölkerung steht auf dem Spiel.
Die Einrichtung von Bürgerwehren lässt Böses erahnen. Das dürfen wir nicht zulassen! Das Gewaltmonopol muss in staatlicher Hand bleiben!"
Kurt Kaipel, stv. Vorsitzender
der Gendarmeriegewerkschaft


"Wir haben Wien zur sichersten Stadt gemacht. Der Machtmensch Strasser zerstört dies aber und gefährdet dadurch den Wirtschaftsstandort Wien. Innenminister Strasser ist für mich zum größten Sicherheitsrisiko in diesem Land geworden. Herr Bundesminister, treten Sie zurück."
Gottfried Haselmayer, Vorsitzender
der Kriminalbeamtengewerkschaft


"Wir sind heute näher beim Bürger, als es dieser Innenminister in Wirklichkeit je war und sein wird.
Der seit Jahrzehnten bewährte Sicherheitsapparat soll zerschlagen werden. Der Beamte soll dem Bürger entfremdet werden. Die Polizei ums Eck wird es nicht mehr geben."
Wolfgang Schneider, Vorsitzender der
Gewerkschaft Sicherheitsverwaltung


"Die Kollegen sind am Limit ihrer Leistungsfähigkeit und finanziellen Belastbarkeit angelangt. Wir fordern eine sofortige Aufhebung des Sparerlasses."
Franz Pail, Chef der Polizeigewerkschaft

(DER STANDARD, Printausgabe, 21.6.2002)
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