97.000 Tonnen Milch zuviel

24. Juni 2002, 14:39
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Die österreichischen Milchbauern haben im Quotenjahr 2001/02 (per Ende März) zu viel Milch an die Molkereien geliefert. Nach der am Donnerstag veröffentlichten endgültigen Abrechnung der Agrarmarkt Austria (AMA) haben die österreichischen Milchbauern im vergangenen Jahr um 97.000 Tonnen mehr angeliefert als zugelassen.

Aus der Quotenüberschreitung resultiert eine Zusatzabgabe von von 34,6 Mill. Euro, berichtete das Agrarische Informationszentrum (AIZ). Weil aber etliche Landwirte ihre Quoten nicht ausgenutzt haben und dies von den Überlieferungen abgezogen werden kann, reduziert sich die sogenannte "Superabgabe" für den einzelnen Bauern auf etwa die Hälfte. Konkret müssen für 100 Kilo zu viel gelieferter Milch 17,99 Euro bezahlt werden.

Insgesamt haben deutlich mehr als die Hälfte der 60.000 heimischen Milchbauern zu viel Milch an die Molkereien abgegeben.

Im vergangenen Milchjahr waren 101.000 Tonnen zu viel geliefert worden, mit 257 S pro 100 kg war die "Strafe" dafür aber niedriger als 2001/02. Auch für das laufende Jahr rechnet die AMA mit einem Überschuss. (APA)

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