Auch Haustiere leiden unter der Hitze: Was man dagegen tun kann

21. Juni 2002, 18:57
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Tipps vom Goldfisch bis zum Hütehund

Wien - Der Hund lässt die Zunge heraushängen und hechelt, der Vogel sperrt den Schnabel auf: Haustiere haben ihre eigenen Methoden, um sich bei Hitze Kühlung zu verschaffen. Schwitzen wie Menschen können sie mangels Schweißdrüsen nicht. Relativ gut dran bei Kälte wie auch bei Hitze sind Tiere mit dickem Fell: Das wirkt nämlich als Isolierschicht und schützt vor Sonneneinstrahlung.

Im Schatten bleiben

Wie für Menschen gilt bei hochsommerlichen Temperaturen grundsätzlich auch für Tiere: Schattige Plätze aufsuchen, ausreichende Mengen trinken. Das bedeutet, den Hund möglichst nur abends oder morgens auszuführen, falls möglich, ins Wasser springen lassen, allenfalls mit - nicht eiskaltem! - Wasser begießen.

Weg aus der Sonne

Vogelkäfige sollten nicht in der prallen Sonne stehen, ebenso wenig Aquarien, in denen durch künstliche Beleuchtung zusätzlich Wärme entsteht. Im Zweifelsfall sollte das Beleuchtungsprogramm reduziert werden, auch wenn dies den Wasserpflanzen schlecht bekommen sollte.

Wenn Menschen die Wärme in der Wohnung noch als angenehm empfinden, kann sie für Kaninchen, Meerschweinchen und andere Kleinnager bereits quälend oder sogar gefährlich sein. Überlegenswert ist, diese Tiere vorübergehend im kühleren Keller unterzubringen. Im Halbdunkel fühlen sie sich wohl und entbehren das Sonnenlicht keineswegs.

Sonnenbrand-Gefahr

Den Katzen macht die Sommerhitze noch relativ wenig aus. Als ursprüngliche Wüstentiere wissen sie, wie sie mit der Hitze leben können, und suchen von sich aus kühle Plätze auf. Wenn man sie nicht in einen überhitzten Raum sperrt, fühlen sie sich wohl.

Übrigens können Katzen ebenso wie Hunde in Extremfällen einen Sonnenbrand bekommen, und zwar auf dem Nasenrücken. Vorbeugungsversuche mit Sonnenschutzmitteln sind eher zum Scheitern verurteilt - die Tiere werden die Mittel wahrscheinlich abschlecken. Bleibt nur übrig, die Vierbeiner nicht zu lange der Sonne auszusetzen. Falls das Malheur passiert ist, hilft der Tierarzt. (APA)

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