"Traumjob"des jungen Österreichers: Computerspezialist in der Stadt

20. Juni 2002, 11:32
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Studie zum Thema "Jugend und Beruf"

Computerspezialist in der Stadt - so sieht der "Traumjob" der österreichischen Jugend aus. Rund 90 Prozent erklärten in einer Studie zum Thema "Jugend und Beruf", dass sie ihrer beruflichen Zukunft mehr oder minder "positiv" entgegenblicken, nur etwa zehn Prozent waren negativ eingestellt. 80 Prozent sehen diese berufliche Zukunft im "großstädtischen Bereich".

"Computerbranche"

Auf die Frage, in welchen Bereichen die Jugendlichen am liebsten arbeiten würden, nannten 20 Prozent die "Computerbranche", weitere 16 Prozent die "Industrie" und knapp 13 Prozent die "Medien". Handel, Banken und Versicherungen sind für rund 10 Prozent erstrebenswert, die Gastronomie und der Tourismus nur für knapp fünf Prozent.

"Mobilität"

Keine Illusionen machen sich die Jugendlichen hinsichtlich der "Mobilität". Dass diese für das Erreichen beruflicher Ziele erforderlich sei, davon sind 87 Prozent überzeugt. Und 90 Prozent meinten auch, dass sie im Laufe der Zeit den Arbeitsplatz wechseln werden, nur zehn Prozent rechneten mit einer "lebenslangen Zugehörigkeit zu einem Unternehmen".

Ängste

Angst vor Arbeitslosigkeit haben rund 20 Prozent, bei der Mehrheit von fast 80 Prozent ist die Sorge vor einem Jobverlust nicht vorhanden. Wobei die jungen Österreicherinnen und Österreicher die Fähigkeit zur "Anpassung" und auch die Bereitschaft zur "Unterordnung" als besonders wichtig im Berufsleben betrachten, 76 Prozent waren dieser Meinung. Und ebenso erklärten sich rund 75 Prozent persönlich "bereit" zu dieser Anpassung.

Die Mehrheit von rund 70 Prozent glaubt auch, dass sie es ohne Probleme schaffen werde, Beruf und Familie zu vereinbaren, immerhin 30 Prozent sind in dieser Hinsicht aber pessimistisch. (APA)

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