Die Sprache der Fondsbranche

19. Juni 2002, 19:55
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Asset-Allocation bezeichnet die Aufteilung des Anlagekapitals auf die verschiedenen Anlagevarianten (Aktien, Anleihen, Währungen ...).

Asset-Klassen sind die verschiedenen Anlagevarianten, Aktien, Anleihen oder die Gruppe der so genannten alternativen Investments, zu denen etwa Venture-Capital oder Hedgefonds gehören.

Risikoklassen werden den verschiedenen Asset-Klassen zugeordnet, etwa hohes Risiko mit spekulativen Aktien.

Performance wird meist die Kursentwicklung genannt.

Rendite meint im engeren Sinn die Verzinsung von Geldwerten (Anleihen) auf ein Jahr. Umgangssprachlich wird der Begriff aber für den Gewinn bei allen Geldanlagen verwendet.

Bruttorendite heißt demnach der Gewinn inklusive Steuern, Spesen und Gebühren. Fondstabellen und Chart zeigen meist die Bruttorendite. Übrig bleibt dem Anleger aber weniger, nämlich die Nettorendite.

Cost-Average-Effekt ist ein Terminus aus dem Fondssparen, bei dem monatlich stabil immer dieselben Beträge, zum Beispiel 150 EURO, eingezahlt werden. Damit kauft man automatisch bei hohen Kursen weniger Fondsanteile, bei niedrigen Kursen mehr Fondsanteile. Das gleicht die Kosten für den Erwerb von Fondsanteilen über die Jahre automatisch meist zugunsten des Privatanlegers aus. (kbau, DER STANDARD, Printausgabe 20.6.2002)

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