Bushs Nahost-Vorschläge erst Ende nächster Woche

20. Juni 2002, 20:48
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US-Präsident telefonierte mit Sharon

Washington - Die mit Spannung erwarteten Nahost-Vorschläge von US-Präsident George W. Bush können sich bis Ende nächster Woche verzögern. Das sagte Bushs Sprecher Ari Fleischer am Donnerstag in Washington. Bush habe die Lage im Nahen Osten nach den jüngsten Selbstmordanschlägen am Morgen mit Israels Premier Ariel Sharon erörtert. "Der Präsident hat seine Entschlossenheit zum Ausdruck gebracht, sich weiter für den Frieden einzusetzen, Israel Sicherheit und den Palästinensern Hoffnung zu geben", sagte der Sprecher des Weißen Hauses.

Einzelheiten über seine geplanten Vorschläge zu einem dauerhaften Frieden im Nahen Osten habe Bush bei dem 15-minütigen Gespräch nicht preis gegeben, sagte Fleischer. Außenminister Colin Powell habe zum gleichen Zeitpunkt mit mehreren arabischen Spitzenpolitikern gesprochen. Fleischer wollte sich nicht dazu äußern, wann Bush seine Nahost-Vorschläge vorlegt. Wegen der jüngsten Attentate hatte er eine geplante Rede nach Angaben aus Regierungskreisen verschoben. Am kommenden Dienstag reist der Präsident zum G-8-Gipfel nach Kanada. Es sei nicht zwingend, dass Bush seine Vorschläge noch vorher präsentiere, sagte Fleischer. Bush kehrt Ende nächster Woche aus Kanada zurück. (APA/dpa)

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