Städte machen Regen

19. Juni 2002, 19:29
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NASA-Messungen bestätigen die Vermutung: Große Städte verändern das Regionalklima

Washington - Mit Satelliten, die den Regen messen können, haben Nasa-Forscher die Vermutung bestätigt, dass große Städte das Regionalklima verändern. Die Städte bilden Hitzeinseln - 0,5 bis 5,6 Grad wärmer als die Umgebung - und fördern mit der aufsteigenden warmen Luft das Abregnen der Wolken: Über den Städten selbst und in ihrem Windschatten fällt durchschnittlich 28 Prozent mehr vom Himmel als dort, von wo der Wind die Wolken bringt. Der Befund betrifft bald fast die gesamte Erdbevölkerung: 2025 werden 80 Prozent in großen Städten leben. (DER STANDARD, Print-Ausgabe, 20. 6. 2002)
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