Ryanair zu Schadenersatz verurteilt

20. Juni 2002, 12:54
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Irischer Billigflieger versprach Kundin zuviel

Dublin - Die irische Billigfluglinie Ryanair muss einer Passagierin wegen falscher Versprechen Schadenersatz von 67.500 Euro leisten. Dies entschied das höchste irische Zivilgericht (High Court) am Mittwoch in Dublin. Die Fluggesellschaft hatte Jane O'Keefe (35) versprochen, sie könnte als der Millionste Fluggast bei Ryanair künftig ihr Leben lang umsonst fliegen.

Vertragsbruch

Neun Jahre nach dem 1988 mit Champagner begossenen Versprechen habe Ryanair damit begonnen, das Angebot zu modifizieren, fand Richter Peter Kelly. Er warf der Fluglinie Vertragsbruch vor. Außerdem sei Ryanair-Chef Michael O'Leary "aggressiv" geworden, als O'Keefe sich über die Abänderung der Zusage beschweren wollte, sagte der Richter. (red)

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