Vodafone-Chef verdiente in Verlustjahr 2,42 Millionen Pfund

19. Juni 2002, 14:51
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Zugleich hatte sich der Börsenwert des Unternehmens um rund 44 Prozent reduziert

Der größte europäische Mobilfunkanbieter Vodafone Group Plc hat seinem Chef Chris Gent im Rekordverlustjahr 2001/2002 Vergütungen in Höhe von 2,42 Mill. Pfund (3,79 Mill. Euro) gezahlt. Das geht aus dem Jahresbericht des Konzerns hervor, der am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Demzufolge bezog Gent neben einem Gehalt von 1,19 Mill. Pfund weitere 1,2 Mill. Pfund an Leistungsprämien und anderen Zuwendungen. Im vergangenen Geschäftsjahr (per Ende März) hatte Vodafone mit einem Vorsteuerminus von 13,5 Mrd. Pfund den größten Verlust in der britischen Unternehmensgeschichte verzeichnet. Zugleich hatte sich der Börsenwert des Unternehmens um rund 44 Prozent reduziert.(APA)

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