"Kalliope" enthält 470.000 Schriftstücke über abendländische Geistesmenschen

19. Juni 2002, 11:57
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Berlin - Die Muse der epischen Dichtung und der Wissenschaft aus der griechischen Mythologie, Kalliope, ist Namenspatronin für eine Datenbank, in der mehr als 470.000 Briefe und Manuskripte sowie Nachlässe recherchiert werden können. Diese knapp eine halbe Million verzeichneten Dokumente - gesammelt und erschlossen in 150 deutschen Bibliotheken, Museen, Archiven und Forschungseinrichtungen - enthalten Informationen über ca. 200.000 "Persönlichkeiten des Abendlands", teilte die Berliner Staatsbibliothek am Dienstag mit.

Unter der Leitung der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz arbeiten diese 150 deutschen Institutionen gemeinsam an dem Projekt "Kalliope". Die seit 1966 bei der Staatsbibliothek in der Zentralkartei der Autographen als so genannter Zettelkatalog zusammen gestellten Informationen werden jetzt Schritt für Schritt elektronisch bereitgestellt. (APA/dpa)

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