Erste Lindows-Rechner auf dem Markt

19. Juni 2002, 11:11
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Alternatives Betriebssystem vorerst nur in den USA

Das neue Betriebsystem Lindows scheint nicht nur vor Gericht Erfolg zu haben. Lindows lag mit Microsoft wegen dem Namen Lindows bzw. Windows im Clinch, ein Gericht hatte aber schließlich zu Gunsten von Lindows entschieden.

Lindows soll die Betriebssysteme Windows und Linux vereinen und dem Anwender das Beste aus den beiden OS-Welten bieten. Das Betriebssystem ist eine kommerzielle Umsetzung und Erweiterung des Open-Source-Projekts Wine, das Windows-Applikationen auf Unix laufen lässt.

Insider

Nun scheint auch der kommerzielle Erfolg nicht lange auf sich warten zu lassen. Die erste Version des Betriebsystems sollte ja im August erscheinen, Lindows Insider hatten auch bisher die Möglichkeit, das Betriebsystem herunterzuladen und zu testen. Allerdings müssen Insider eine jährliche Gebühr von 99 Dollar berappen.

Lindows bei Walmart

Nun verkauft die Handelskette Wal-Mart PCs, auf denen das System bereits vorinstalliert ist. Der Verkauf beschränkt sich derzeit allerdings auf die USA. Die Lindows Rechner kosten zwischen 299 und 599 US-Dollar. Das Grundmodell ist ein Microtel SYSMAR701-Duron-PC mit 850 Megahertz, zusätzliche Informationen zu den Rechnern finden Sie hier.(red)

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