Formel 1 als steirischer Wirtschaftsfaktor

18. Juni 2002, 18:49
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Wien - In den vergangenen Jahren hat sich der A1-Ring zu einem wichtigen nationalen wie regionalen Wirtschaftsfaktor entwickelt. "Allein das Steueraufkommen des Formel 1 Grand Prix von 1996 bis 2000 betrug eine halbe Milliarde Schilling.

Bei Berücksichtigung der zahlreichen anderen Veranstaltungen am Ganzjahresbetrieb A1-Ring verdoppelt sich die Steuerleistung auf eine Milliarde Schilling" (72,7 Mio. Euro) , sagte Steiermarks Landesrat Gerhard Hirschmann anlässlich des Grand Prix im Mai.

Die Wirtschaftlichkeit des A1-Rings zeigt auch die regelmäßige Beobachtung durch das Marktforschungsinstitut OGM. Im Durchschnitt der Jahre 1997 bis 2000 betrug der jährliche Gesamtumsatz des A1-Rings eine Mrd. S, wovon ca. 50 Prozent auf die Formel 1 entfallen.

Das Steueraufkommen betrug durchschnittlich 220 Mio. S (16 Mio. Euro). Die regionale Wertschöpfung (Übernachtungen, Aufenthaltskosten, Tickets, Reisekosten und sonstige Aktivitäten) betrug 210 Mio. S (15,3 Mio. Euro)

Die 4,6 km lange Grand-Prix-Strecke ist Austragungsort nicht nur von Formel-1-Weltmeisterschaften, sondern hat auch eine hohe Akzeptanz im weiteren Motorsport- und Veranstaltungsbereich. (APA)

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