Eifrige Blütensuche

19. Juni 2002, 13:51
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Falschgeld vom Bankomaten gibt Rätsel auf

Wien - Im Fall jener gefälschten 100-Euro-Scheine, die eine Wienerin am Donnerstag aus einem Bankomaten einer Raiffeisenbank-Filiale bekommen haben will - DER STANDARD berichtete - herrscht immer noch Unklarheit, wie das Geld in den Automaten kommen konnte.

Seitens der Nationalbank (ÖNB) wird betont, dass die Sortieranlage jener ÖNB-Tochterfirma, die die Banken mit Geld beliefert, die gefälschten Scheine "auf alle Fälle erkannt hätte" - das Falschgeld müsse beim Befüllen durch die Raiffeisenbank "eingesickert" sein.

Bei Raiffeisen hatte der zuständige Sachbearbeiter am Montag erklärt, lediglich angeliefertes Geld in die Maschine gelegt zu haben. Am Dienstag hieß es, es werde noch geprüft, wo und wie das Falschgeld in den Bankomaten gelangen konnte.

Dass sie die falschen Hunderter anderswo bezogen haben könne, schließt die betroffene Wienerin weiterhin aus - und fragt, wer ihr den entstandenen Schaden ersetzen wird. (rott/DER STANDARD, Printausgabe, 19.6.2002)

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