Ausgleichsfonds

18. Juni 2002, 18:49
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Der seit 1961 existierende Ausgleichsfonds soll zwischen den einzelnen Krankenkassen die finanzielle Leistungsfähigkeit sicherstellen. Derzeit liegen rund 146 Mio. Euro im Fonds, aus dem Kassen mit spezifischen Strukturproblemen (viele Pensionisten, viele beitragsfrei Mitversicherte) Gelder bekommen.

Ab 2003 sollen neben den neun Gebietskrankenkassen, Bergbau-, Gewerblicher und Bauernversicherung auch die Versicherungen der Eisenbahner und der Beamten einzahlen müssen. Künftig müssen vier statt bisher zwei Prozent der Beitragseinnahmen abgeliefert werden. Finanziell starke Kassen müssen zudem von ihren Rücklagen finanzierte "Darlehen" an den Fonds überweisen, die zwischen 2005 und 2010 zurückgezahlt werden sollen (Gewerbliche 70 Mio. Euro, OÖ 45 Mio. Euro). (nim)

(DER STANDARD, Printausgabe, 19.6.2002)
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