US-Soldaten auf Philippinen erstmals in Gefecht verwickelt

18. Juni 2002, 13:29
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Militär vermutet Angriff von Rebellen

Zamboanga/Washington - Erstmals seit ihrer Stationierung auf den Philippinen im Jänner sind US-Soldaten in ein Gefecht verwickelt worden. Wie ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums am Montag mitteilte, bewachten zwei Mitglieder einer US-Spezialeinheit zusammen mit philippinischen Soldaten eine Baustelle auf der Insel Basilan, als Schüsse auf sie abgefeuert wurden. Bei einer anschließenden kurzen Schießerei wurden den Angaben zufolge mehrere Angreifer verletzt.

Die US-Soldaten hätten das Scharmützel nahe der Inselhauptstadt Isabela unversehrt überstanden, hieß es. Der Sprecher der US-Truppen auf den Philippinen kündigte eine Untersuchung des Vorfalls an. Philippinische Militärs vermuten radikalislamische Abu-Sayyaf-Rebellen hinter dem Angriff. Rund tausend US-Soldaten machen seit Monaten mit Hilfe von 5000 philippinischen Soldaten Jagd auf die Moslemrebellen. Der Organisation werden Verbindungen zum El-Kaida-Netzwerk des mutmaßlichen Terroristenführers Osama bin Laden nachgesagt. (APA)

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