Uni-Reform: Urabstimmung in Linz ergab klares Nein

18. Juni 2002, 12:40
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"Geplante Reform erfolgt gegen den Willen der Betroffenen"

Linz - Mit einem klaren Nein zur Regierungsvorlage für ein neues Universitätsgesetz (UG) endete jetzt eine briefliche Urabstimmung unter allen Bediensteten der Linzer Kepleruniversität. Das Ergebnis wurde am Dienstag veröffentlicht.

Von den 927 Stimmberechtigten nahmen 613 an der Urabstimmung teil, also etwa zwei Drittel. 93 Prozent davon stimmten gegen die Regierungsvorlage, nur sechs Prozent dafür, der Rest votierte ungültig. Dazu Alois Birklbauer von der Kepler-Universität in einer Aussendung: "Dieses eindeutige Votum ist ein Zeichen, dass selbst unter Berücksichtigung des Drittels, das sich nicht an der Urabstimmung beteiligte, die geplante Reform gegen den Willen der Betroffenen erfolgt und nicht mehrheitsfähig ist". Der Widerstand gegen die Reform werde weiter gehen. (APA)

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