Gewalt in der Familie

18. Juni 2002, 12:14
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Podiumsdiskussion anlässlich der Buchpräsentation:

"Wider das Schweigen und Vergessen. Gewalt in der Familie" am Donnerstag, 20. Juni 2002 um 18 Uhr

Ort: Universität Wien, Katholische-Theologische Fakultät, Dekanats-Sitzungssaal, Dr.-Karl-Lueger-Ring 1, 1010 Wien

Gewalt behindert Leben und Entwicklung – vor allem, wenn sie von Menschen ausgeübt wird, die mensch liebt. Gewalt in Familien, deren Formen sich von psychischer über physische bis hin zu sexueller Gewalt spannen können, bedroht vor allem Frauen und Kinder. Es stellen sich Fragen nach den Ursachen, Folgen und Möglichkeiten, wie diese in Zukunft verhindert werden könnte. Die Gesellschaft als ganze, und somit auch Theologie und Kirche, ist herausgefordert, ihre Aufmerksamkeit den vielen vergessenen und verschwiegenen Opfern zuzuwenden.

Begrüßung
Mag. Gottfried Kompatscher, Verlagsleiter, Tyrolia
Dr. Andrea Lehner-Hartmann, Autorin und Assistentin am Institut für Religionspädagogik - Universität Wien

Statements
DSA Rosa Logar, Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie
Dr. Margret Aull, Präsidentin des ÖBVP, Kinderschutzzentrum TANGRAM
Otto Kromer, Katholische Jungschar Österreich

anschließend besteht die Möglichkeit an die Autorin und das Podium Fragen zu stellen. (red)

Lehner-Hartmann, Andrea: Wider das Schweigen und Vergessen. Gewalt in der Familie. Edition Zeitpunkt. 2002. 320 Seiten, 23.90 EUR

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