Wachroboter für den Hausgebrauch

17. Juni 2002, 19:27
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Mosro Mini unterscheidet zwischen Einbrechern und Familienmitgliedern

Das deutsche Unternehmen Robowatch hat am Montag, seinen ersten Überwachungsroboter für den Hausgebrauch vorgestellt. Wie die Agentur ddp berichtet, ist der Mosro Mini in der Lage, selbstständig auf die Wohnung aufzupassen, kann Babys beobachten oder vor Rauch und Gasen warnen. Robowatch produziert bereits den größeren Mosro 1 für den professionellen Einsatz. Eine geländegängige Variante des Systems ist für den Herbst geplant.

28,5 Zentimeter

Der Mosro Mini hat die Form einer Spraydose und erreicht eine Höhe von 28,5 Zentimeter. Die Route für die Patrouillengänge wird am PC programmiert. Der Roboter erkennt selbstständig allerdings keine Hindernisse und kann keine Türschwellen überwinden. Das System verfügt über eine integrierte Kamera und ein Mikrofon. Mit drei Infrarot-Sensoren kann der Mosro Mini Veränderungen in seiner Umgebung auch bei völliger Dunkelheit erkennen. Die Informationen werden über Funk an den PC, ein Notebook oder das Handy übertragen. Auf Wunsch gehen die Warnhinweise direkt an ein Sicherheitsunternehmen. Der Roboter kann bis zu sechs Stunden patrouillieren. Der Rauch- und Gasmelder ist optional.

1.200 Euro

Der Wachroboter beinhaltet aber auch spielerische Elemente, so Robowatch-Geschäftsführer Ulf Stremmel bei der Vorstellung. Das System erkennt beispielsweise Familienmitglieder an ihrer Stimme und kann darauf mit einer Begrüßung reagieren. Der Wachroboter soll ab Ende Juli für rund 1.200 Euro auf den Markt kommen. (pte)

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