Post-Personalvertretung wird aufgestockt

17. Juni 2002, 18:30
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VP/FP-Gesetzesantrag für 92 statt 54 Post-Personalvertreter erstellt

Wien – Bei der Post soll die Zahl der freigestellten Betriebsräte von 54 auf 92 aufgestockt werden, schreibt "Die Presse". In den Parlamentsklubs von ÖVP und FPÖ liege ein entsprechender Gesetzesantrag, den die Personalvertreter der beiden Regierungsparteien ausgearbeitet hätten. Mit dem Gesetzesantrag solle vor allem FPÖ- und ÖVP-Gewerkschaftern mehr Einfluss in der Postgewerkschaft eingeräumt werden. Begründet wird der Antrag mit der Anpassung an "neue Unternehmensstrukturen der Post".

Die Gesetzesänderung gehe laut SP-Gewerkschaftern auf die gemeinsame Initiative des obersten VP-Postgewerkschafters Manfred Wiedner und des FP-Personalvertreters Johann Weinberger zurück, heißt es in dem Bericht. Weinberger könne damit sein Mandat in der Post-Personalvertretung, das nur mit 24 Wählerstimmen abgesichert sei, zementieren. Denn aufgrund der gesunkenen Mitarbeiterzahl bei der Post wären bei den Personalvertretungswahlen im heurigen November nur mehr zehn statt bisher elf Mandate zu vergeben. Mit Hilfe der Gesetzesänderung würde dagegen die Zahl der Mitglieder des Zentralausschusses auf 15 steigen.

Weinberger soll sich zuletzt aber von der geplanten Aufstockung distanziert haben, schreibt "Die Presse". (APA)

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