Busunfall auf A1: Gerichtliche Gutachten über Fahrtüchtigkeit

17. Juni 2002, 14:39
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Expertisen sollen Aufschluss über mutmaßlichen Drogenkonsum des LKW-Lenkers geben

Wien (APA) - Nach dem schweren Busunglück auf der Westautobahn (A 1) bei Preßbaum (Bezirk Wien-Umgebung), das am Samstag 21 Verletzte gefordert hat, gehen die gerichtlichen Untersuchungen weiter. Nach Auskunft des Leiters der Staatsanwaltschaft St. Pölten, Werner Nussbaumer, ist der Fall im Erhebungsstadium. Es werden Gutachten eingeholt, in welchem Ausmaß die Fahrtüchtigkeit des Schuld tragenden Lenkers durch mutmaßlichen Drogenkonsum beeinträchtigt war.

Am Sonntag, war bekannt geworden, dass sich im Blut des 23-Jährigen aus Ybbs an der Donau, der mit seinem Klein-Lkw über die Mittelleitschiene hinaus auf die Gegenfahrbahn geraten und dort mit dem aus Oberösterreich kommenden Reisebus kollidiert war, Spuren verschiedener Drogen gefunden hatten. Daraufhin ordnete die Staatsanwaltschaft St. Pölten Anzeige auf freiem Fuß an.

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