"Casillas repariert das Pfuschwerk, das der Trainer angerichtet hat"

17. Juni 2002, 14:33
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Pressestimmen zun den Spielen vom Sonntag

  • Spanien - Irland (1:1 n.V/3:2 i.E.):

    Spanien:

    "El País": "Casillas repariert das Pfuschwerk, das der spanische Trainer angerichtet hat. Der Torhüter scheint zu jener seltenen Spezies von Fußballern zu gehören, die richtig aufleben, wenn die Herausforderung besonders groß ist."

    "El Mundo": "Spaniens Schicksal befand sich in zwei Fäusten. Es ist nicht normal, dass ein Torhüter in einem Spiel drei Elfmeter hält. Casillas ist ein Weltmeister in Reinform."

    "Marca": "Die Hände Gottes! Casillas brachte Spanien ins Viertelfinale."

    "As": "Dies war der erste Horrorfilm, der ein gutes Ende nahm. Wie der Schutzengel Casillas die Spanier rettete, war ein reines Wunder."

    "La Vanguardia": "Bei Real Madrid musste Casillas auf der Ersatzbank schmoren. Nun wurde er zum Idol des spanischen Fußballs. Der Zufall machte ihn zum Helden."

    England:

    "The Independent": "McCarthy geht hoch erhobenen Hauptes."

    "The Guardian": "Grausames Ende eines fantastischen Traumes."

    "Daily Mail": "Der Traum endet in einer Flut von Tränen."

    "Financial Times": "Das Glück hat die Iren verlassen."

    "The Times": "Irland ist mit jedem Spiel gewachsen und war einfach inspirierend."

  • Schweden - Senegal (1:2/Golden Goal):

    Schweden:

    "Svenska Dagbladet": "Der Pfosten machte aus Schwedens Mitsommernachts-Traum einen Alptraum. Wir wurden in teuflischer Weise an die Herrschaft des Zufalls beim Fußball erinnert."

    "Dagens Nyheter": "Für Schweden endete die WM mit zwei Mal Pfosten: Ein eigener Pfostenschuss, der nicht reinging, und einer, der rein ging. Trocknet eure Tränen, es sieht trotzdem hell aus. Nächstes Mal steht der Pfosten anderen im Weg."

    "Aftonbaldet": "Der Traum ist ausgeträumt. Aber weint nicht, wir lieben euch alle."

    Südafrika:

    "The Citizen": "Senegal stellt Afrikas Stolz wieder her. Im Verlauf des Matches bewies der bezaubernde 25 Jahre alte Henri Camara, dass sich das westafrikanische Land mittlerweile einen Spitzenplatz im internationalen Fußball verdient hat."

    "The Star": "Ein Senegal, ein Afrika. Die 'Löwen' brüllen sich in die nächste Runde und der Kontinent erstrahlt. Von Dakar bis Johannesburg - ein einziger Ausbruch von Jubel. Senegal ist mit seinem Einzug ins Viertelfinale zum Traum und zur Hoffnung Afrikas geworden. Es war ein Fest in Grün, Gelb und Rot, das in den Straßen auf dem ganzen Kontinent gefeiert wurde."

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