Italien: Hitzewelle ohne Ende

17. Juni 2002, 14:03
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33 Grad als "Tages-Tiefsttemperatur"

Rom - Die Italiener genießen die erste Hitzewelle des Sommers. Von Mailand bis Palermo, von Turin bis Bari - ein kühler Fleck war am Montag nirgends mehr zu haben. Lockere 33 Grad im Schatten gaben Meteorologen als "Tages-Tiefsttemperatur" aus.

In Mailand und anderen Städten der Poebene wurden sogar 40 Grad plus hohe Luftfeuchtigkeit erwartet - da kommen selbst an hohe Temperaturen gewöhnte Italiener ins Stöhnen. Vor allem aber: Ein Ende des "grande caldo", der großen Hitze, ist erst am Wochenende in Sicht.

Hitze auf "August- Nivau"

In Rom, mit satten 35-Grad-Backofenhitze fast schon auf "August- Nivau", fiel der Berufsverkehr am Montagmorgen schon spürbar geringer aus als sonst. "Wer irgend kann, fährt raus ans Meer", kommentierte eine Römerin. Für manche Schüler haben die dreimonatigen Sommerferien begonnen, viele Familien sind den Städten entflohen.

"Gefangene der Tropenhitze", titelt eine Zeitung und gibt gleich gute Ratschläge: Zwei Liter Wasser trinken pro Tag, zum Essen am besten nur Früchte und Salate, und auf den vino rosso bitte ganz verzichten! Selbst im ansonsten kühlen Südtirol stiegen die Temperaturen deutlich über 30 Grad. Und auch die Nacht bringt keine Erholung: In Reggio Calabria lagen die Tiefsttemperaturen bei satten 24 Grad. (APA)

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