Beckham denkt an Karriereausklang in Japan

17. Juni 2002, 12:18
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Eine Fußballschule in Japan zu gründen, "wäre absolut fantastisch"

Awaji/Japan - David Beckham könnte sich zum Abschluss seiner Karriere ein Engagement in Japan vorstellen. "Meine Beliebtheit hier ist einfach unglaublich, vielleicht werde ich hier einmal spielen", sagte der Superstar der englischen Fußball-Nationalmannschaft im Trainingslager auf der Ferieninsel Awaji. Bei den japanischen Fans genießt der 27-Jährige Kultstatus. Jugendliche Anhänger kopieren seine Irokesen-Frisur, und weibliche Fans kreischen bei seinen Auftritten wie sonst nur bei Popstars. Beckham: "So etwas habe ich noch nie erlebt."

Ein sofortiger Wechsel in die J-League steht für Beckham aber nicht zur Diskussion. Kurz vor der WM hatte der Mittelfeldspieler seinen Vertrag bei Manchester United für einen Wochenlohn von rund 150.000 Euro um zwei Jahre verlängert. Bisher hatte Beckham immer betont, nach seiner Karriere eine Fußballschule gründen zu wollen. "So etwas in Japan zu tun, wäre absolut fantastisch", schließt "Becks" ein Leben in Asien nicht aus.(APA/dpa)

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