Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
"Eine Reihe von Ungereimtheiten" gebe es in Fischers Sitzungsvorsitz: Fischer schütze SPÖ-Abgeordnete, erteile Grünen Abgeordneten - "die hat er auch besonders lieb" - in einer Geschäftsordnungsdebatte zwei Mal das Wort oder habe, während Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer (F) aus einem Schreiben zitierte, gefragt, ob das das Original sei. Unmittelbarer Auslöser für Westenthalers Attacken war ein Vorfall in der Plenarsitzung vergangene Woche, wo Fischer zwar ihm einen Ordnungsruf erteilte - nur weil er zu ihm gesagt habe "Sie sind ja stellvertretender Parteivorsitzender der SPÖ" -, aber nicht SP-Abg. Rudolf Edlinger, der "Beschimpfungen" geäußert habe.
Ämter unvereinbar
"Das ist die Selbstherrlichkeit eines Parteifunktionärs, der in einer hohen Staatsfunktion ist und beide Funktionen nicht trennen kann", meinte Westenthaler - und forderte: "Genosse Fischer, legen Sie den Präsidentensitz zurück oder den stellvertretenden Parteivorsitz." Die beiden Ämter seien "politisch unvereinbar" - und wenn Fischer auf die Parteifunktion verzichte, "dann tu ich mir schwerer ... und der Herr Fischer erspart sich den Vorwurf der Parteilichkeit. Das wäre für ihn selbst ein Akt der Befreiung." Weniger Probleme sieht Westenthaler beim Dritten Nationalratspräsidenten Werner Fasslabend, der gleichzeitig Obmann der ÖVP-Teilorganisation ÖAAB ist.
Den Schluss, dass ungeschriebene Gesetze wie jenes, dass die stärkste Partei den Nationalratspräsidenten stellt, nur für die FPÖ gelten, könnte man aus Westenthalers Antwort auf die Frage ziehen, ob die Regel nach der nächsten Wahl auch noch gelten solle oder die FPÖ diese Funktion haben wolle. Ungeschriebene Gesetze seien änderbar, "für mich gelten nur geschriebene Gesetze". Aber die Frage sei noch nicht aktuell, man werde sehen, wie die nächste Wahl ausgehe. Vielleicht werde die FPÖ ja stärkste Partei, "dann ist es ja ohnedies klar", dass sie den Präsidenten stellen werde - außer es werde anderes ausverhandelt, schob Westenthaler nach.
Kuntzl: leicht durchschaubar
SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl hat die Kritik von FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler an Nationalratspräsident Heinz Fischer als leicht durchschaubar bezeichnet. Seit über elf Jahren übe Fischer diese Funktion in anerkannt unparteiischer und fairer Weise aus. Westenthaler zeige mit seinen Attacken nur seine "Wehleidigkeit und erschreckende Unkenntnis der Geschäftsordnung", so Kuntzl in einer Aussendung.
Es stelle sich die Frage, ob die Geschäftsordnung Westenthaler intellektuell überfordere und ob er "überhaupt die richtigen Fähigkeiten zur Ausübung der Klubobmanns-Funktion mitbringt", meinte Kuntzl. "Nur wer wie Peter Westenthaler keine Ahnung hat, interpretiert den Hinweis des Nationalratspräsidenten auf die Geschäftsordnung als Tipp an einen Oppositionspolitiker", führte Kuntzl aus. Dass sich der "freiheitliche Noch-Klubchef neben seiner totalen Unkenntnis auch noch durch eine übertriebene Wehleidigkeit auszeichnet, ist angesichts Westenthalers eigener Aggressivität erstaunlich - offensichtlich hat der Struwwelpeter wieder einmal Seelenleid", sagte Kuntzl. (APA)
Davor waren ihm die Positionen des Landesrats und des Klubobmanns verweigert worden
Parteien versprechen Steuerreformen in Milliardenhöhe - Wahlgeschenke des Jahres 2008 bei zwei Sparpaketen wieder zurückgeholt
Türkischstämmige in Österreich sind eine heterogene Bevölkerungsgruppe. Das zeigt sich auch in der Diskussion rund um den Sager von Efgani Dönmez
Grüner Bundesrat verweist auf "emotional aufgeladene Situation" - Er habe keinesfalls Menschen des Landes verweisen wollen
Die rot-grüne Wiener Stadtregierung feierte am Dienstag etwas verspätet ihre Halbzeit und verfügte sich zu diesem Zweck in den 60. Stock einer Hochhaus-Baustelle in der Donaustadt
Umsetzung eines Urteils des Straßburger Menschenrechtsgerichts - Regierungsparteien beschlossen Reform mit Grünen, aber ÖVP skeptisch
Während Österreich den Rückzug vom Golan verkündete, ging im Waldviertel die größte Truppenübung des Jahres über die Bühne
Erste frei gebildete Dreierkoalition in Österreich - Wilfried Haslauer ist neuer Landeshauptmann
ÖVP-Klubchef Generalsekretär stößt sich an Mindestsicherungsbeziehern - doch trägt daran nicht auch Niederösterreich Schuld?
Bundeskanzler Faymann will Spindelegger auf die Einführung der Finanztransaktionssteuer ab 2014 verpflichten und holt sich dazu Unterstützung der Genossen aus Europa
Auch Initiative Transparenzgesetz.at kritisiert "ÖVP-Rückzieher"
Trotz Ankündigungen wird der Paragraf 278a gegen kriminelle Organisationen, wegen dem 13 Tierschützer vor Gericht standen, bis auf Weiteres nicht novelliert
Grünen-Abgeordneter Öllinger will klären, ob Graf-Mitarbeiter unzensuriert.at widerrechtlich in der Dienstzeit betrieben haben
SPÖ und ÖVP locken mit mehr Geld für Familien, weniger Gebühren und Steuern
Fonds hat laut Rechnungshof 916.000 Euro satzungswidrig gespendet - Verwirrung um Ordensüberreichung
Gleichzeitig wird Funktionsperiode von vier auf fünf Jahre verlängert
Spindelegger attackiert Faymann: "Ist das wirklich ein Bundeskanzler für das Land? Nein"
Autor Bernhard Winkler über die "verlorene Generation", steigende Akademikerquoten bei fallenden Gehältern und direkte Demokratie
Aiginger fordert Verwaltungsreform und warnt vor Steuererhöhungen nach der Wahl
Verhandlungsauftakt am 18. Juli - Telekom soll 2006 BZÖ-Wahlkampf mitfinanziert haben
Einsatz-Ende sorgt für Missstimmung in der Koalition
Details des Demokratiepakets sind noch offen, Nationalratspräsidentin ist bezüglich einer Einigung zuversichtlich
Am Theologischen Institut der Uni-Wien kommt ein erweiterter Kurs für Imame
Nationalratspräsidentin: "Möchte nicht in der Situation sein, das zu entscheiden"
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.