Starker Rückgang bei Pensions- Neuzugängen

17. Juni 2002, 13:03
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Reduktion um fast 24 Prozent im Jahr 2001

Wien - Die Zahl der Neuzugänge in die Pension ist 2001 nach Jahren des Wachstums stark gesunken. Durch die Frühpensionsreform (sie begann im Oktober 2000 und bringt bis Oktober 2002 eine Anhebung des vorzeitigen Pensionsantrittsalters von 55/60 auf 56,5/61,5 Jahre) gab es einen Rückgang um fast 24 Prozent von 89.860 auf 68.438, geht aus den jüngsten Daten des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger hervor.

Analog ist auch die Zahl der Pensionen wegen Invalidität oder geminderter Erwerbsfähigkeit deutlich zurück gegangen, und zwar von 34.384 auf nunmehr 24.684. Und die normalen Alterspensionen verzeichneten bei den Neuzugängen ebenfalls ein Minus, sie sanken von 55.476 auf 43.754.

Nachfolgend die Zahlen im Einzelnen von 1995 bis 2001:

Jahr N e u z u g ä n g e gesamt davon wegen Alterspension Invalidität

2001 68.438 24.684 (36,1 Prozent) 43.754 2000 89.860 34.384 (38,3) 55.476 1999 86.130 30.045 (34,9) 56.085 1998 74.124 28.061 (37,7) 46.063 1997 74.737 26.986 (36,1) 47.751 1996 88.074 35.716 (40,6) 52.358 1995 91.164 35.011 (38,4) 56.153

(APA)
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