Deutliche Rückgänge beim CD-Handel weltweit

16. Juni 2002, 19:33
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Wertmäßig ist der globale Musikmarkt - exklusive der privat oder für den Handel unter dem Ladentisch "schwarz gebrannten" CDs - im Vorjahr um fünf Prozent gefallen, nach Stückzahlen gerechnet um 6, 5 Prozent. Dies errechnete die International Federation of the Phonographic Industry (Ifpi), die Vertretungsorganisation der Musikindustrie. Der Gesamtumsatz mit aufgenommener Musik: 36 Mrd. Euro.

Der österreichische Tonträgermarkt liege - gemessen an der absoluten Marktgröße - weltweit an fünfzehnter Stelle, während die österreichische Volkswirtschaft laut OECD auf Platz 22 rangiert, so Ifpi Austria. Mit durchschnittlich 2,5 verkauften Alben pro Einwohner gehört Österreich zu den Top Ten.

Die Österreicher haben im Jahr 2001 rund 283 Mio. Euro für von der Industrie bespielte CDs, CD-Singles, Minidiscs, Musikkassetten, LPs und DVDs ausgegeben, um 9,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. (szem/DER STANDARD, Printausgabe, 17.6.2002)

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