Mafia-Boss Gotti in goldenem Sarg beigesetzt

16. Juni 2002, 18:01
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Aber keine öffentliche Trauerfeier in Kirche

New York - Der einst wegen seiner Brutalität gefürchtete Mafia-Boss John Gotti ist am Samstag in einem goldenen Sarg in New York beigesetzt worden. Er fand seine letzte Ruhestätte auf einem Friedhof in Brooklyn, auf dem bereits andere Unterweltgrößen beigesetzt wurden.

Da die katholische Kirche eine öffentliche Trauerfeier für den Gangsterboss abgelehnt hatte, musste die Totenmesse in privatem Rahmen in einem Bestattungsinstitut stattfinden. Anschließend geleitete ein Konvoi aus mehr als 100 Limousinen den Sarg mit dem Toten zum Friedhof. Gotti war am Montag der vergangenen Woche im Alter von 61 Jahren in einem Haftkrankenhaus an Krebs gestorben.

Gotti hatte sich 1985 mit dem Mord am damaligen Clan-Chef Paul Castellano an die Spitze der berüchtigten Gambino-Familie gebracht, der mächtigsten Verbrecher-Familie der USA. 1992 war er dafür sowie für weitere Mordbefehle zu lebenslanger Haft verurteilt worden. (APA)

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