Virenlieferung an .NET-Entwickler

15. Juni 2002, 17:38
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Microsoft schickte an koreanische Programmierer neben Visual Studio .NET auch einen Computerschädling

Der Softwarekonzern Microsoft hat ein spezielles "Zusatzfeature" für seine koreanischen .NET-Entwickler parat, das diese wohl wenig freuen wird. Wie bekannt wurde, verschichte das Unternehmen den Nimda-Virus als Anhang an seine Entwickler in Korea.

Virus steckt im ACT

Der Nimda-Virus steckte nach Unternehmensangaben in einer gepackten Hilfedatei. Diese nennt sich Application Center Test (ACT) und ist Bestandteil der koreanischen Version von Visual Studio .NET. Laut Microsoft solte es aber dennoch keinerlei Probleme geben.

Rätselraten

Der Virus an sich sollte nach Microsoft kein Problem für die Entwickler wie auch für spätere Entwicklungen darstellen. Interessanter für das Untenrehmen ist die Frage wie der Virus in die Hilfsdatei gelangen konnte. Momentan herrscht allerdings noch Rätselraten über die möglichen Sicherheitslücken. Die "verschmutzte" Datei kommt bei nahezu allen Developer Tools des Unternehmens zum Tragen, so etwa Visual Studio .NET Enterprise Architect, Visual Studio .NET Enterprise Developer und Visual Studio .NET Professional. Ein entsprechendes Update wurde von Microsoft bereits bereitgestellt.(red)

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