Gold für "Nirgendwo in Afrika"

14. Juni 2002, 21:37
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Deutscher Filmpreis für Familiendrama

Berlin - Das Familiendrama "Nirgendwo in Afrika" vonCaroline Link ist am Freitagabend in Berlin mit dem DeutschenFilmpreis in Gold und vier weiteren Preisen ausgezeichnet worden. DerFilm über eine in den 30-er Jahren nach Afrika emigrierte jüdischeFamilie erhielt die Auszeichnungen als bester Spielfilm sowie für diebeste Regie. Der Film war im Vorfeld der Verleihung bereits alsFavorit gehandelt worden. Außerdem gingen Goldene "Lolas" an Matthias Habich als bestenNebendarsteller sowie an Niki Reiser für die Musik und Gernot Rollfür die Kameraarbeit in dem Film. Caroline Link hatte bereits 1997einen Deutschen Filmpreis in Silber und eine Oscar- Nominierung fürihren Film "Jenseits der Stille" erhalten. Filmpreise in Silber erhielten bei der Galaveranstaltung imTempodrom in Anwesenheit des deutschen Bundeskanzlers GerhardSchröder (SPD) die Filme "Halbe Treppe" von Andreas Dresen über dieBetreiber einer Imbissbude in Frankfurt (Oder) sowie "Heaven" von TomTykwer über eine Attentäterin, die sich in einen Polizisten verliebt.Als bester Hauptdarsteller wurde Daniel Brühl, als besteSchauspielerin Martina Gedeck ausgezeichnet.(APA)
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