FBI und CIA beschließen "Waffenstillstand"

14. Juni 2002, 18:25
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New York Times: Gegenseitige Kritik wird eingestellt

Washington - Nach den gegenseitigen Schuldzuweisungen über Pannen bei den Terrorermittlungen haben der US-Geheimdienst CIA und die Bundeskriminalpolizei FBI einen "Waffenstillstand" vereinbart. Das berichtete die "New York Times" am Freitag. FBI-Direktor Robert Mueller und der stellvertretende CIA-Direktor John McLaughlin hätten sich vergangene Woche geeinigt, die gegenseitige Kritik einzustellen.

"Die Führungsetagen von FBI und CIA haben erkannt, dass einige ihrer Mitarbeiter tief in der Bürokratie in einem gegenseitigen Vernichtungsfeldzug engagiert waren", zitierte die Zeitung einen Beamten des Weißen Hauses. "Sie erkannten, dass das beiden (Behörden) schadet und beide in ein schlechtes Licht rückt."

FBI und CIA hatten sich vergangene Woche gegenseitig Schlampereien bei den Terrorermittlungen vor den Anschlägen vom 11. September vorgeworfen. Die Rivalität der Behörden geht auf einen jahrelangen Zwist um Zuständigkeiten zurück. (APA/dpa)

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