Asien als Gewinner der Vorrunde

18. Juni 2002, 21:00
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Europa und Südamerika nehmen weniger Mannschaften ins Achtelfinale mit als üblich

Wien - Die Fußball-Großmächte Europa und Südamerika haben bei der 17. Fußball-Weltmeisterschaft in Südkorea/Japan an Boden verloren. Seit der Aufstockung des Endrunden-Feldes von zunächst 16 auf 24 Teams für die WM 1982 in Spanien sowie der Erweiterung auf 32 Mannschaften für das Turnier 1998 in Frankreich stellt Europa statt bisher zehn erstmals nur noch neun Achtelfinalisten. Südamerikas Quote für die Runde der letzten 16 halbierte sich auf zwei (Brasilien, Paraguay).

Gewinner sind vor allem Asien sowie Nord- und Mittelamerika. Diese beiden FIFA-Zonen brachten mit den Gastgebern Japan und Südkorea sowie Mexiko und USA erstmals jeweils zwei Teams in die K.o.-Runde. Afrika verteidigte einen Platz und präsentiert mit dem Senegal als viertes Team nach Marokko, Kamerun und Nigeria einen Neuling im Achtelfinale.(APA/dpa)

Die Achtelfinal-Bestzungen nach Kontinenten seit 1982:

WM   Europa  Südamerika  Nord-/    Afrika    Asien
                         Mittelam.
2002   9         2         2         1         2
1998  10         4         1         1         0
1994  10         3         1         1         1
1990  10         4         1         1         0
1986  10         4         1         1         0
1982  10         2         0         0         0

WM-Endrunden 1982 bis 1994 mit 24 Startern (vorher 16) *) 1982 in Spanien statt Achtelfinale 2. Finalrunde mit 12 Teams

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