Milosevics Schweizer Konten bleiben gesperrt

14. Juni 2002, 18:24
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Schweizerische Rechtshilfe im Fall Milosevic

Bern - Auf vier Banken in Zürich, Genf und Lugano bleiben rund 9 Millionen Franken (6,10 Mill. Euro) gesperrt, die aus dem Umfeld des früheren jugoslawischen Staatschefs Slobodan Milosevic stammen. Das Justizministerium leistet damit den jugoslawischen Behörden Rechthilfe. Wie das Ministerium am Freitag mitteilte, übergab es am Freitag Belgrad einen ersten Teil von Rechtshilfeakten. Die drei betroffenen Personen, Vertreter des ehemaligen jugoslawischen Regimes, werden verdächtigt, sich illegal bereichert zu haben.

Die Schweiz hatte bereits 1999 auf Grund eines Rechtshilfeersuchens des Kriegsverbrechertribunals in Den Haag Vermögenswerte von Milosevic und vier weiterer wegen Kriegsverbrechen angeklagter Personen gesperrt. Diese Blockierung gilt auch weiterhin. (APA/sda)

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