Erste Bank behält RHI-Einstufung auf "Neutral" bei

14. Juni 2002, 13:38
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Gewinnprognose für 2003 nach unten revidiert, für 2002 angehoben

Wien - Das Kapital-Restrukturierungsprogramm des Feuerfestkonzerns RHI bildet nach Einschätzung der Analysten der Erste Bank ein gutes Fundament für eine Trendwende. Das Anlagevotum wird auf "neutral" belassen, die Gewinnschätzungen für das Geschäftsjahr 2003 werden jedoch von 2,80 Euro auf 2,69 Euro pro Aktie zurückgenommen. Die Prognosen für 2002 werden von 1,82 Euro auf 1,91 Euro je Anteilschein angehoben.

Die Experten der Erste Bank zeigen sich in einer aktuellen Analyse von den vorgelegten endgültigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2001 und zum ersten Quartal 2002 wenig überrascht, da diese Zahlen nur die vorläufigen Daten widerspiegelten. Das Jahr 2001 sei durch die Probleme des Nordamerika-Feuerfest-Geschäftes und in weiterer Folge durch die Entkonsolidierung der Nordamerika-Division gekennzeichnet gewesen. Im ersten Quartal 2002 war ein Absturz der Umsatzzahlen, jedoch eine signifikante Verbesserung der Erlöse in der Feuerfest-Sparte zu beobachten gewesen, so die Erste Bank.

Die Kapital-Restrukturierungsmaßnahmen, die Ende 2001 beschlossen wurden, seien im Rückgang der Finanzergebnisse sichtbar geworden. Nach der schwierigen Situation im Jahr 2001 konnte die RHI im ersten Quartal 2002 bei den Nettoerlösen erneut auf positives Terrain vorstoßen, so die Analysten der Erste Bank. (APA)

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