Neues Kampagnenbüro von Greenpeace in Budapest

15. Juni 2002, 14:58
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Budapest/Wien - In Rumänien, in der Slowakei und in Ungarn ticken noch viele ökologische Zeitbomben, wie ungesicherte brennende Mülldeponien, giftige Fabrikabwässer und tote Flüsse, unzureichend gesicherte Teiche mit Zyanidrückständen und undichte Rohrleitungen, so die Umweltorganisation Greenpeace am Freitag in einer Aussendung. Da Umwelt keine Grenzen kennt, wurde am Freitag in Budapest ein neues Kampagnenbüro als Teil des neuen Regionalbüros "Greenpeace Zentral- und Osteuropa" (CEE) eröffnet.

Die erste Kampagne des neuen Regionalbüros mit Hauptsitz in Wien richtet sich gegen die Wasserverschmutzung in der Theiß-Region und gegen Industriebetriebe in von Umweltverschmutzung schwer betroffenen Gebieten.

Vertrauen in Ungarn

"Ungarn ist im Umweltschutz weit vorne und auch eines der Länder, die am intensivsten an der Vorbereitung des Weltkongresses zur nachhaltigen Entwicklung im August 2002 in Johannesburg beteiligt sind. Wir sind optimistisch, dass Ungarn eine führende Rolle in der europäischen Umweltpolitik spielen wird", sagte Gerd Leipold, Geschäftsführer von Greenpeace International. Leipold strich auch die internationale Bedeutung der EU-Beitrittsländer heraus: "Es ist wichtig, dass die neuen EU-Länder eine starke Position in Brüssel haben werden und die EU-Umweltpolitik nicht aufweichen dürfen." (red)

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