Keine Due-diligence-Prüfung bei Postbus

14. Juni 2002, 12:23
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ÖIAG-Kommunikationschefin dementiert Aussage von ÖBB-Vorstand Schmidt

Wien - "Es gibt keine Due-diligence-Prüfung beim Postbus", stellte die Kommunikationschefin der ÖIAG, Viktoria Kickinger, am Freitag gegenüber der APA fest. Die ÖBB seien im November 2001 an die ÖIAG mit dem Wunsch herangetreten, den Postbus zu kaufen. Dazu habe die ÖIAG einen Preis genannt, der für die Staatsholding nach wie vor gelte.

ÖBB-Vorstandsdirektor Ferdinand Schmidt hatte am Donnerstag vor Journalisten gesagt, dass jetzt eine Due-diligence-Prüfung beim Postbus beginne, die für eine Dauer von vier Wochen anberaumt sei.

Eine solche Prüfung hat den Sinn, vor dem Kauf eines Unternehmens dieses in allen Punkten nach Bilanz und Geschäftsgebarung zu durchleuchten, erst danach wird üblicherweise ein (endgültiger) Kaufpreis ausgehandelt. Dem Vernehmen nach soll der von der ÖIAG genannte Preis für den Postbus 118 Mill. Euro betragen, was von der ÖIAG aber bisher nicht bestätigt wurde. (APA)

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