"Via Alpina" - 6000 Kilometer wandern

14. Juni 2002, 14:48
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Ein neuer Weitwanderweg führt durch acht Alpenländer - Monaco und Triest als Ausgangspunkte

Rom - Italien und sieben weitere Alpenländer bereiten sich auf die Einweihung der "Via Alpina" vor, einem an die 6.000 Kilometer langen Wanderweg über die Alpen. Dieser ist der umfangreichste entlang des gesamten Alpenbogens, insgesamt sind acht Länder beteiligt - Monaco, Frankreich, Italien, Liechtenstein, Schweiz, Österreich, Deutschland und Slowenien. Erstmals sollen Bergsteiger den gesamten Alpenraum auf ein und demselben Wanderweg durchqueren können.

Die Via Alpina beschränkt sich dabei nicht auf den "klassischen" Alpenhauptkamm Wien-Nizza. Es soll die Reichweite und die Vielfalt der Alpen gezeigt werden. Die Strecke, die Anfang 2001 definitiv festgelegt wurde, umfasst fünf Abschnitte, die insgesamt mehr als 300 Tagesetappen entsprechen. Die Route soll ein "roter Faden" zwischen den alpinen Regionen sein und bietet eine Vielzahl an Ausgangspunkten für die Entdeckung der Gebiete über die fünf Wanderstrecken hinaus.

Alle wichtigen Alpenteile sind mit eingeschlossen, über die Route gelangt man aber auch in Regionen, die besonders wegen ihrer Naturschönheiten, Kultur, Handwerkskünste oder Gastronomie sehenswert sind. Zusätzlich wird das Angebot durch Führungen, Karten und Informationen im Internet ergänzt.

"Die Via Alpina ist eine Einladung zur Entdeckung des Natur- und Kulturerbes im gesamten Alpenraum. Sie spricht nicht nur den sportlichen Wanderer an, sondern auch eine breitere Öffentlichkeit, die gerne eine Woche oder einige Tage lang eine alpine Region über Grenzen hinaus entdecken möchte. Rund 40 Natur- und Nationalparks und Naturschutzgebiete werden dabei durchquert", so ein Sprecher der Region Ligurien. (APA/red)

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