Die Großverdiener des Musikgeschäfts 2001

13. Juni 2002, 21:20
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"Rolling Stone" sieht U2 vor Dr. Dre und den Beatles

New York - Die irische Rockband U2, der amerikanische Gangsta-Rapper Dr. Dre und die Beatles waren 2001 die Spitzenverdiener im internationalen Musikgeschäft - laut der neuen Jahresbestenliste des US-Musikmagazins "Rolling Stone".

U2 verdiente demnach 2001 insgesamt 61,9 Millionen Dollar (65,7 Mill. Euro), Dr. Dre alias Andre Young, dessen Label Aftermath den Spitzenrapper Eminem unter Vertrag hat, kam auf 51,9 Millionen Dollar. Die Verkäufe von alten Beatles-Aufnahmen, vor allem des Albums "1" mit Nummer-1-Hits der legendären Band, brachten 47,9 Millionen Dollar ein.

Schwerarbeiter Dave Matthews

Zur Spitzengruppe der Top Ten zählt laut "Rolling Stone" auch die Dave Matthews Band, Madonna, der Rap-Musiker und Produzent Sean "P. Diddy" Combs, Rock-Veteran Carlos Santana, die Teenie-Band 'N Sync, die Hardrocker Aerosmith und der Sänger Sting.

Am härtesten hat die Dave Matthews Band für ihr Geld arbeiten müssen. Ihre 43,4 Millionen Dollar und damit Platz 4 hat die US-Band zum größten Teil durch Live-Konzerte verdient. Aber auch U2 mussten im vergangenen Jahr bei ihrer "Elevation"-Tournee in den USA und Europa sehr viele Bühnenauftritte verkraften. Dr. Dre verdankt seinen Sprung auf Platz 2 der Anteilserhöhung des Großkonzerns Vivendi an seinem Label.

Quellen

Die inoffizielle Berechnung der Einnahmen für die jährliche Liste der Top-50-Verdiener in der Unterhaltungsmusik stützt das Magazin auf Umfragen bei den wichtigsten Unternehmen der Branche sowie bei Veranstaltern, Agenten und den offiziellen Sprechern der Künstler. Sie beziehen sich auf die Netto-Einnahmen, also nach Abzug von Steuern und Abgaben. (APA/dpa)

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