Neues Alpinistenunglück in Ecuador

13. Juni 2002, 21:17
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Österreicher gerieten in Lawine - Drei Bergsteiger wurden geborgen, zwei werden vermisst

Innsbruck/Lima - In den südamerikanischen Bergen verunglückten am Mittwoch neuerlich Alpinisten aus Österreich. Ein Tiroler Bergführer, zwei Niederösterreicher und ein Steirer sowie ein Bayer wurden in Ecuador von einer Lawine verschüttet. Drei Bergsteiger wurden geborgen, zwei werden vermisst.

Die fünfköpfige Sportlergruppe stieg mit einem ecuadorianischen Bergführer zum 6268 Meter hohen Chimborazo auf. Auf rund 5300 Meter wurde die Gruppe in den frühen Morgenstunden von einer Lawine mitgerissen und unter dem Schnee begraben.

Alle Verunglückten bis auf zwei Personen konnten geborgen werden. Eine Bergungsmannschaft kam der Gruppe zu Hilfe, die Suche nach den Vermissten mussten jedoch in der hereinbrechenden Dunkelheit eingestellt werden. Die Geretteten sollen schon heute, Freitag, nach Österreich zurückkehren.

Drei der in der Vorwoche in den peruanischen Anden verunglückten Tiroler Bergsteiger wurden inzwischen tot geborgen. Die Suchaktion nach einem vierten Todesopfer wurde von den peruanischen Polizisten wegen Schlechtwetters abgebrochen. (APA)

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