MLP verteidigt sich gegen Vorwurf unsauberer Bilanzierung

14. Juni 2002, 12:29
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Heidelberg - Der Chef des Heidelberger Finanzdienstleisters MLP, Bernhard Termühlen, hat am Freitag rechtliche Schritte gegen die Anleger-Zeitschrift "Börse Online" angekündigt. Termühlen verteidigte sich im Gespräch mit dem Nachrichtensender n-tv erneut gegen den von der Zeitschrift erhobenen Vorwurf unsauberer Bilanzierung. Die Anlegerzeitschrift habe falsche Tatsachen verbreitet, sagte er.

In einer vierseitigen Stellungnahme hatte das Unternehmen bereits am Vortag versucht, die am Mittwoch veröffentlichten Vorwürfe des Anleger-Magazins Punkt für Punkt zu entkräften. Es handle sich um einen "Wust von Unwahrheiten und Tatsachenverdrehungen", hieß es.

Die MLP-Aktie erholte sich nach dem Interview im Laufe des Vormittags um 0,12 Prozent auf 32,56 Euro. In den vergangenen Tagen war der Kurs wegen der Vorwürfe stark eingebrochen. (APA)

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