Gutachten attestiert Gaugg "Arroganz" aber auch "hohen Einsatz"

14. Juni 2002, 15:09
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Personalberater-Analyse war ausschlaggebend für PVA-Job

Wien - FPÖ-Sozialsprecher Reinhart Gaugg, stellvertretender Generaldirektor der neuen Pensionsversicherungsanstalt der Arbeitnehmer (PVA), sei "arrogant", "forsch", aber auch "wagemutig und risikofreudig". Er habe die "einzigartige Fähigkeit, schwierige Probleme in Angriff zu nehmen und sie bis zu einer zufrieden stellenden Lösung zu verfolgen." Diese Beurteilung hat der Wiener Personalberater Jean-Francois Jenewein in seinem Gutachten für die PVA vorgenommen. Daraus zitiert das Nachrichtenmagazin "Format" in seiner neuesten Ausgabe.

Das Jenewein-Gutachten hat mit den Ausschlag gegeben, dass Gaugg die hohe Funktion in der PVA erhalten hat. Der so genannte Überleitungsausschuss, der die Fusion zwischen der Pensionsversicherungsanstalt der Arbeiter mit jener der Angestellten zur neuen PVA koordiniert hat, musste die beruflichen und persönlichen Fähigkeiten aller Bewerber beurteilen.

Laut Jenewein ist Gaugg für die Position des Vizegeneraldirektors der PVA geeignet, schreibt "Format". Konkret heißt es in dem Papier unter anderem über Gauggs "grundsätzliches Basisverhalten": "Reinhart Gaugg kann anderen gegenüber sowohl rücksichtsvoll als auch sehr direkt und forsch sein." Aber: "Er muss lernen, sich zu entspannen und das Tempo zu drosseln." Jenewein abschließend über Gaugg: "Er hat die einzigartige Fähigkeit, schwierige Probleme in Angriff zu nehmen und sie bis zu einer zufrieden stellenden Lösung zu verfolgen." (APA)

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