Privatisierung der polnischen PKN verschoben

13. Juni 2002, 14:06
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Budapest - Die polnische Regierung hat die Privatisierung des größten Öl-Unternehmens des Landes, der PKN Orlen, auf nächstes Jahr verschoben. Dies teilte der Präsident der staatlichen Holding Nafta Polska, Maciej Gierej, laut lokaler Nachrichtenagentur PAP mit, wie die ungarische Nachrichtenagentur MTI berichtet. Der österreichische Energiekonzern OMV und das ungarische Öl-Unternehmen Mol waren beide in Gesprächen über den Kauf eines 17,58-Prozent-Anteils am polnischen Energieunternehmen. Gierej habe die Weiterführung von Gesprächen allerdings nicht ausgeschlossen.

Nafta Polska wolle eine Entscheidung zum Verkauf von 75 Prozent der Raffinerie Gdanska abschließen, bevor sie sich dem PKN-Verkauf widme. Ein Konsortium der britischen Rotch Energy und des russischen Öl-Konzerns Lukoil sei derzeit in Exklusiv-Gesprächen über den Gdanska-Kauf. Wenn die Verhandlungen mit Rotch scheitern, könne es ein neues Angebot geben. Mol sei auch beim Gdanska-Verkauf im engsten Kreis der Bewerber, so Gierej. (APA)

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