Wohnhausprojekt mit Wiener Stadterneuerungspreis ausgezeichnet

13. Juni 2002, 12:22
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Ehemalige Schuhbandmanufaktur wurde zu einem Wohnhaus umgebaut

Wien - Die Landesinnung Bau der Wiener Wirtschaftskammer hat heuer zum 17. Mal sanierte Gebäude mit dem Preis für Stadterneuerung prämiert. Von 20 Bewerbern wählte die Jury fünf aus. Den ersten Preis machte eine ehemalige Schuhbandmanufaktur in Rudolfsheim-Fünfhaus. Eine Miteigentümergemeinschaft kaufte das Gründerzeithaus, und ließ es zu einem Wohnhaus umbauen. Der Preis für die Sanierung eines Büro- und Geschäftshauses ging an IBM für die Sanierung der Firmenniederlassung in der Leopoldstadt.

Die jetzt prämierte ehemalige Schuhmanufaktur in der Huglgasse 11 in Wien 15 stand jahrelang leer, denn der frühere Eigentümer fand wegen der Baufälligkeit des Hauses lange Zeit keinen Abnehmer. Eine Eigentümergemeinschaft hat sich des Gebäudes schließlich angenommen und zu einem Wohnhaus umbauen lassen. Im Zuge dessen wurden die Grundrisse der Wohnungen zeitgemäßen Standards angepasst, die Dachböden zu Maisonetten ausgebaut, auf den Dächern und im Hof Grünflächen geschaffen, und im Erdgeschoss 16 Garagenplätze gebaut.

Zweiter Preis für ein Wohnhaus in in Brigittenau

Den zweiten Preis machte das neugestaltete Wohnhaus Klosterneuburgerstraße 47 in Brigittenau. Die dritte Platzierung teilen sich die Gebäude Gerichtsgasse 7-9 in Wien Floridsdorf und Redtenbachergasse 57 in Ottakring.

Für den Umbau ihres Firmengebäudes in der Oberen Donaustraße 95 erhielt die Computerfirma IBM den Preis für die Sanierung eines Büro- und Geschäftshauses. Der ehemals sperrige Betonblock wurde mit einer geschwungenen Glashülle versehen, die sich optisch der Krümmung des Donaukanals anpasst. Durch diese bauliche Maßnahme fügt sich das Haus besser in die Umgebung ein. Im Inneren des Gebäudes wurde der Großteil der Wände durchbrochen, um größere Räume zu schaffen. Die oberste Etage wurde zum Sitzungs- und Seminarzentrum mit Wintergarten umgebaut. (APA)

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