Quizshow-Fieber verhilft Brockhaus zu Gewinn- und Umsatzplus

13. Juni 2002, 09:31
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Jahresüberschuss auf 4,7 Millionen Euro nahezu verdoppelt

Die große Beliebtheit von Fernseh-Quizshows haben dem Mannheimer Verlag Brockhaus im Geschäftsjahr 2001 zu einem Gewinn- und Umsatzplus verholfen. Der Verlag habe von dem durch die Rate-Sendungen ausgelösten Wissensfieber profitiert und seinen Jahresüberschuss auf 4,7 Millionen Euro nahezu verdoppelt, teilte die Bibliographisches Institut & F.A Brockhaus AG am Mittwoch in Mannheim mit. Der Umsatz sei auf 62,7 (Vorjahr 59) Millionen Euro gewachsen.

Allgemeinbildung und Sprachkompetenz wieder in den Vordergrund gerückt

Zudem habe das schlechte Abschneiden der deutschen Schüler bei der "PISA"-Studie dazu geführt, dass die Themen Allgemeinbildung und Sprachkompetenz wieder in den Vordergrund gerückt seien, hieß es weiter. Entsprechend habe die neue Ausgabe der Enzyklopädie des Verlages in 24 Bänden einen erheblichen Anteil am Umsatz des vergangenen Jahres gehabt.

Der Ausblick für 2002 sei optimistisch, hieß es weiter. Trotz des verhaltenen Konsumklimas werde im laufenden Jahr eine stabile Geschäftsentwicklung und ein deutlich positives Ergebnis erwartet. Konkrete Prognosen gab das Unternehmen nicht ab. Zu dem Verlag gehören die Marken Duden, Brockhaus und Meyer. (APA/Reuters)

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